Die Arbeitsstelle für Forensische Psychologie wurde im Jahre 2000 am Institut für Psychologie der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Es wurde damit einerseits dem Bedürfnis der Studierenden nach einer praxisorientierten Ausbildung mit spezieller Ausrichtung im Bereich der Forensischen Psychologie entsprochen, andererseits sollten wissenschaftlich fundierte Erkenntnissen auf dem Gebiete der Kriminalpsychologie vermittelt werden. Im Oktober 2009 zog die Arbeitsstelle nach Groß-Gerau um. Weiterhin besteht eine enge Kooperation mit der TU-Darmstadt, mit Opferschutzorganisationen und mit anderen Einrichtungen der Forschung und Praxis.

Prof. Dr. Hans-Georg Voß, Leiter der AFPG
Diese Studie richtet sich an Erwachsene, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind. Unter sexueller Gewalt werden jegliche sexuell motivierten Handlungen gegen den Willen der/des Betroffenen verstanden. Das schließt auch jede Form von sexueller Belästigung mit ein. Ziel der Studie ist es, die Bedeutung und Wirksamkeit verschiedener Schutzfaktoren bei psychischer Traumatisierung nach sexuellen Übergriffen herauszuarbeiten und zu bewerten. Selbstverständlich erfolgt die Befragung anonym - sie entspricht den Richtlinien des Hessischen Datenschutzbeauftragten.
Hier geht es zum Fragebogen - bitte ANKLICKEN
Wir interessieren uns u.a. dafür, welche Erfahrungen Sie - als Betroffene - in Familiengerichtsverfahren gemacht haben, wie Sie die getroffenen Maßnahmen bewerten, was Sie von einem eventuell eingeholten Sachverständigengutachten halten und welche Rolle Erfahrungen von Gewalt (Häusliche Gewalt und Stalking) vor und nach der Trennung dabei gespielt haben. Ihre Angaben bleiben anonym und unterliegen den Richtlinien des Hessischen Datenschutzbeauftragten.
Zum Beantworten des Fragebogens bitte hier ANKLICKEN
§ 238 StGB "Nachstellung" und Gewaltschutzgesetz - Wirksamkeit
Ergebnisse einer Befragung von Opfern und eine Analyse von Gerichtsakten zum § 238 StGB und zum GewSchG. (In: Praxis der Rechtspsychologie 21 (2.) Dezember 2011, S. 322-338)
Download (WORD 197 KB)
"Kinder und Sorgerechts-Streitigkeiten"
Oftmals übersehen: bei Auseinandersetzungen zum Sorge- und Umgangsrecht geht es häufig nicht num das Wohl des Kindes (Vortrag DGPPN, Berlin 24.11.2010) Download (PowerPoint-Datei, 292 KB)
"Häusliche Gewalt, Stalking und Familiengerichtsverfahren" "Gewalt in intimen Beziehungen" ist eng mit Sorgerechtsstreitigkeiten verknüpft. Stalking ("Nachstellung") in der Nachtrennungs- bzw. Scheidungsphase ist besondere intensiv, wenn um leibliche (im Unterschied zu Adoptivkindern und Kindern des anderen Partners) gestritten wird. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17.Jg., 5/2011, S. 199-203).Download (WORD 49 KB)
"Stalking und Häusliche Gewalt aus psychologischer Sicht" Zur Problematik einer Abgrenzung von Häuslicher Gewalt und Stalking. Einige empirische Befunde. Zur Einschätzung des Gewaltrisikos und Probleme des Fallmanagements. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17. Jg., 5/2011, S. 211-213. Download (WORD, 48 KB)
"Zur Struktur von Häuslicher Gewalt und Stalking: Neue Ergebnisse"Erhöhtes Risiko von Ex-Partner-Stalking bei vorheriger Häuslicher Gewalt Vortrag 20.Mainzer Opferforum 2009) Download (WORD, 250,5 KB)
"Manche Wunden heilen eben nie"
Missbrauch: Wie glaubhaft sind Aussagen über lange zurückliegende Sexualdelikte? - Zur Problematik der Verjährung
Beitrag im Darmstädter Echo vom 17.03.2010